Aktionstag zum Ende der Friedenspflicht

Am Freitag ging die vierte Verhandlungsrunde in der Metall- und Elektroindustrie ohne Ergebnis und ohne neuen Termin zu Ende. Deshalb hat die IG-Metall am Montag zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen.
Auch die IG-Metall in Westmittelfranken hat sich beteiligt.
Die Metaller läuten damit die heiße Phase der Tarifrunde ein und wollen den Arbeitgebern zeigen, dass sie trotz der Pandemie zu vielfältigen Aktionen fähig sind.
Die IG-Metall fordert Beschäftigungssicherung als neues Instrument um den Strukturwandel zu bewältigen. Außerdem fordern sie 4 % mehr Lohn und die Übernahme von dual Studierenden.
Die Arbeitgeber wollen, wenn es nicht so gut läuft – ohne die Beteiligung der IG-Metall – vom Tarifvertrag abweichen. Dies will die IG-Metall unbedingt verhindern. Nach ihrer Meinung, wollen die Arbeitgeber damit die Mitbestimmung aushebeln.
Selbstverständlich unterstützen wir auch weiterhin die Aktionen der IG-Metall.


