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20. Wallfahrt – Arbeit ist Menschenrecht:Den Mensch in die Mitte – nicht die Profite!

20. Wallfahrt nach Vierzehnheiligen
Vierzehnheiligen. „Es ist nötig, Systeme zu entwickeln, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen und nicht nur auf Leistung oder Produktivität ausgerichtet sind.“ (150)
Datum:
Veröffentlicht: 23.9.26
Von:
Michaela Krieglsteiner

Papst Leo XIV formuliert diese Bitte in der am Pfingstmontag veröffentlichten Sozialenzyklika „Magnifica Humanitas“. Im Rahmen der rasanten technischen Entwicklungen in der Arbeitswelt, unter anderem und vor allem durch sogenannte „Künstliche Intelligenz“ fordert er auch eine „soziale Entwicklung“, die den Menschen und seine Grundbedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Der Blick auf die rein technische Seite von Leistung und Produktivität und deren Beschleunigung erhöht vor allem den psychischen Druck in vielen Bereichen, führt zu immer größeren Belastungen und nicht selten zu Krankheiten durch die Arbeit. Und doch ist „Arbeit nicht ein bloßes Mittel, sondern sie bringt die Würde unseres Lebens zum Ausdruck.“ (MH 149) Papst Leo sieht dies nicht nur als individuelle, sondern auch als gesellschaftliche und politische Herausforderung, indem er betont: „Gerechte Gesetze und Umverteilungsprozesse sind zweifellos notwendig, um Ungleichgewichte zu korrigieren, unter anderem durch Steuersysteme, die die Schwächsten entlasten und von denjenigen mit größeren Ressourcen mehr verlangen“ (MH 162). Jetzt, wo viele Menschen von Sorgen und Ängsten um die Arbeit belastet sind, weil so vieles ungewiss ist, gilt es an die Würde der Arbeit zu erinnern. Es gilt weiter Werte und Hoffnungen zu formulieren, die helfen Gräben zu überwinden, füreinander da zu sein und füreinander einzustehen.

Dazu laden die katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), die Franziskanerinnen und Franziskaner aus Vierzehnheiligen, die Arbeitslosenberatungsstellen der Erzdiözese und die katholische Betriebsseelsorge am „Tag der psychischen Gesundheit“ zur 20. Wallfahrt: “Arbeit ist Menschenrecht“ nach Vierzehnheiligen ein.

Der Weg zur Basilika wird an vier Stationen unterbrochen. In Geschichten voller Hoffnung und Solidarität wird daran erinnert, als Kirche den Ärmsten eine Stimme zu geben, die Menschen zur Hoffnung und zum Engagement zu ermuntern, eine Gesellschaft zur Solidarität zu ermahnen.

Wir brechen auf zu einem Weg für Gerechtigkeit und Frieden, der uns zur Hoffnung bewegen will. Die gemeinsame Zeit von Wallfahrt, Gebet und Gottesdienst ist für die Veranstalter auch ein Zeichen der Solidarität mit allen jenen Frauen und Männern auf dem Gebiet der Erzdiözese, die in diesen Tagen um ihren Arbeitsplatz fürchten oder neue Arbeit suchen; und mit denen, die sich für eine menschenwürdige Arbeitswelt einsetzen.

Alle, die dieses Anliegen teilen, sind am Samstag, den 10.Oktober 2026 herzlich eingeladen den Weg der Wallfahrt in Gemeinschaft und Gebet mitzugehen.

09:30 Uhr - Treffpunkt, Seubelsdorfer Kreuz, Lichtenfels (B173 Abfahrt Lichtenfels West, am Ende der Ausfahrt, am Lorenzgrund)
09:45 Uhr - Beginn der Wallfahrt: Arbeit ist Menschenrecht - Profit nicht!
ca. 11:15 Uhr - Gottesdienst in der Basilika
anschließend laden wir zu einem gemeinsamen Essen ein

Die An- und Abreise organisieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst.
Eine Anmeldung ist notwendig und unterstützt uns in der Vorbereitung.

Anmeldung erbeten bei: 
Kath. Arbeitnehmerpastoral Bamberg, Laubanger 23, 96052 Bamberg, Tel.: 09 51 / 9 16 91 – 52
betriebsseelsorge@arbeitnehmerpastoral-bamberg.de